How to: Instagram Puzzle-Feed

Da sich der Puzzle-Feed auf Instagram einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut und so viele meiner Follower an einer Anleitung interessiert sind, möchte ich diesem Wunsch gerne nachgehen. Außerdem gebe ich dir noch ein kleines Goodie mit, damit du direkt starten kannst: Die Hintergrundebene inkl. Instagram-tauglicher Unterteilung!

Wenn du ein bisschen Inspiration brauchst,

dann schau dir gerne meinen Puzzle-Feed an:

Instagram.com/lisa_hantke

Pro und Contra

Der Hauptgrund, warum ich mich für einen Puzzle-Feed entschieden habe ist, dass ich mich schon lange daran gestört habe, dass mein Feed viel zu bunt und wild aussieht, da meine Fotos keinen einheitlichen Bildlook haben. Durch diese Gestaltung bekommt mein Feed einen Zusammenhang und sieht aus wie eine Collage.

Ein weiterer Vorteil ist, dass deine Follower neugierig sind wie die Collage aussieht und dadurch viel öfter auf deinen Feed klicken, als einfach in der Timeline über das Bild hinweg zu scrollen.

Ein Nachteil ist, dass du nicht besonders spontan posten kannst, sondern deine Beiträge zeitlich und gestalterisch planen musst.

Anleitung

Alles was du zur Erstellung des Puzzle-Feeds benötigst, ist Photoshop. Und dann kann’s auch schon losgehen.

  • Schritt 1:

Das praktische an meinem Goodie ist, dass ich den ersten Schritt nicht erklären muss 😉 Denn hier wird die Hintergrundebene angelegt und die Unterteilung des Hintergrundes in Quadrate vorgenommen. Hier kannst du dir die Vorlage als psd runterladen: Puzzle-Feed Vorlage (244 Downloads)

Wenn du die Datei öffnest, siehst du einen weißen Hintergrund und blaue Linien drauf. Solltest du die Linien nicht sehen, dann klicke [Strg und ,] so blendest du die Hilfslinien an und aus.

  • Schritt 2:

Nun kannst du dich austoben, lade die Fotos die du planst auf Instagram zu posten in die psd. Die Hilfslinien zeigen dir, wo der Post endet. Um dem Namen „Puzzle-Feed“ gerecht zu werden, solltest du deine Fotos zum einen über die Begrenzungen hinweg überlagern und/oder hinter oder über die Fotos noch Texturen, Schrift, Muster etc. legen. Du kannst dir die Grafiken natürlich selbst bauen, oder zu kaufst z.B. auf Creative Market Material. Achte darauf, dass es lizenzfrei ist!

Es ist ratsam eine Reihe abzuschließen und nicht etwas nach außen zu überlappen. Nach oben und unten können die Teilchen ruhig überlappen. Aber wenn du dir die untere Zeile meines Feeds anschaust, siehst du, dass die graue Hintergrundfarbe an der Seite hart abschließt, obwohl die Grafik selbst durch die Wasserfarbe sehr dynamisch wirkt. Das Problem hierbei ist, dass wenn ich ein neues Teilchen poste und der Feed mitwandert, die Kante zum nächsten Post nicht stimmig wirkt. Das ist nicht dramatisch, aber man kann es vermeiden 🙂

Was ich gerne mache ist die Grafiken für den Hintergrund schon mal mit in die Datei zu laden, damit ich ein bisschen rumprobieren kann.

Zuschneiden & Abspeichern – 2 Varianten

Variante 1

Dank des Tipps von Ricardo, in den Kommentaren, habe ich den Beitrag um einen weiteren Punkt ergänzt.

Für alle, die Photoshop CC besitzen, gibt es die Möglichkeit mit der „Slices“-Funktion zu arbeiten, damit geht das Zuschneiden und Abspeichern super schnell! („Slice“ bedeutet übersetzt Stück/Schnitt/Teil)

  • Schritt 1:

Dort, wo sich in der Werkzeugleiste das Freistellungswerkzeug befindet, befindet sich auch das Slice-Werkzeug, das wählst du eerstmal aus. Da in meiner Vorlage bereits die Hilfslinien eingezeichnet sind, klickst du oben auf  „Slices entlang der Hilfslinie“ und Photoshop schneidet deine Vorlage automatisch in quadratische Stücke.

  • Schritt 2:

Über „Für Web speichern“ (Strg + Alt + Shift + S) kannst du nun via gedrückter Shift-Taste ein Slice auswählen, oder auch mehrere Slices. Du erkennst das ausgewählte Teilchen, wenn ein bräunlicher Rahmen drum ist.

Für Web speichern ist tendenziell etwas langsam beim Laden. Zoome kurz rein und raus, damit du siehst, welche Teilchen ausgewählt sind.

  • Schritt 3:

Nun kannst du dein/e ausgewählten/s Slice/s abspeichern, indem du entsprechendes im Dropdown-Menü auswählst.

Variante 2

Wer noch eine ältere Photoshop Version hat, der kann die einzelnen Puzzle-Teilchen auf diese Weise zuschneiden und abspeichern:

  • Schritt 1:

Nun stellst du das Freistellungswerkzeug einfach auf 1:1 (Quadrat) ein und schneidest entlang der Hilfslinien das Teilchen aus.

  • Schritt 2:

Über „Für Web speichern“ kannst du das Bild noch optimal auf 1500 px und 72 ppi runterrechnen. Und dann ist dein Puzzle-Teilchen auch schon ready to post.

Tipps

  1. Wenn du ein Teilchen postet, wo das Foto nicht in Gänze zu sehen ist, dann kannst du durch die Galerie Funktion auf Instagram einfach noch das komplette Foto anhängen. Da dieses dann aber auch quadratisch angezeigt wird, schneide ich das originale Foto einfach nochmal quadratisch zu und kann es so komplett zeigen.
  2. Meiner Meinung nach ist es für den Follower nicht besonders ansprechend, wenn ein Teilchen zu kryptisch ist. D.h. wenn ein gepostetes Teilchen ausschließlich im Gesamt-Feed und nicht als einzelnes Bild funktioniert. Hier kannst du z.B. ein Zitat einbauen.

Ich hoffe, dir hat der Beitrag gefallen! Ich freue mich über dein Feedback in den Kommentaren!

 Teile auf Social Media deine Puzzle-Teilchen mit dem Hashtag #puzzlefeedhantkemacht

Info: Dieser Beitrag enthält Links zu Drittseiten, die nicht von Lisa Hantke verwaltet werden. Für die Inhalte dieser Seiten übernimmt Lisa Hantke kein Gewähr. Darüber hinaus ist dieser Beitrag nicht gesponsert o.ä., sondern basiert auf freiwilligen Empfehlungen.

14 Comments
  • Tati

    3. März 2019 at 5:57 Antworten

    Hallo liebe Lisa. Tolle Anleitung. Danke vielmals. Gibt es irgendeine Möglichkeit so einen Puzzle Feed auch auf einem mobilen Gerät einem iPhone erstellen?

    • Lisa Hantke

      3. März 2019 at 17:05 Antworten

      Hi Tati, gerne! 🙂
      Meines Wissen bisher leider nicht. Liebe Grüße, Lisa

  • Sophia

    17. Februar 2019 at 19:33 Antworten

    Liebe Lisa,
    herzlichen Dank für den tollen Post. Als jemand der sich nicht so gut mit Photoshop auskennt, bin ich besonders dankbar über die ausführliche Erklärung. Ich finde auch den Text in deinen obigen Bildern total schön. Würdest Du mir verraten welche Schriftart Du hierfür verwendet hast?
    Liebe Grüße:
    Sophia

  • Sandra Klinger

    13. Februar 2019 at 16:26 Antworten

    Hey Liza!
    Vielen Dank für die komfortable Vorlage.
    Ich habe mich auch gleich dran gesetz und mit deiner tollen Beschreibung war das ganz easy.
    Ich habe nur ein Problem mit dem Speichern und ich komm einfach nicht drauf, was falsch eingestellt ist. Wäre cool, wenn du mir da vllt den richtigen Tipp geben könntest:
    Wenn ich die Slices speichere, gebe ich das Dateiformat jpeg mittel an und speichere wie du das beschrieben hast. Aber PS exportiert die Dateien immer als gif!
    Ich habe es auch mit png probiert, aber wieder: gif! :/ Gibt es da irgendwo einen Haken zum Rausnehmen, den ich nur noch nicht gefunden habe?
    LG Sunny

    • Lisa Hantke

      14. Februar 2019 at 13:15 Antworten

      Hi Sunny, freut mich, wenn es dir hilft!
      Unter dem Dropdown Menü, wo du JPEG mittel anwählst, kannst du das Dateiformat auswählen, kann es sein, dass da bei dir nicht JPEG ausgewählt ist? LG, Lisa

      • Sunny

        17. Februar 2019 at 18:59 Antworten

        Hallo Lisa, danke fürs Antworten. Ich habe unter „Vorgabe:“ jpeg mittel ausgewählt und darunter noch einmal in den anderen Drop down menüs jeweils noch einmal „jpeg“ und „mittel“. Ich habe schon hin und her probiert, habe aber immer noch nicht herausgefunden, was bei mir falsch läuft.

        • Lisa Hantke

          19. Februar 2019 at 20:29 Antworten

          Hm… das ist wirklich komisch. Ich weiß es gerade leider auch nicht. Du kannst nochmal in den Photoshop Voreinstellungen schauen, ob du etwas findest. Sollte mir noch was einfallen, schreibe ich! 🙂

  • Ricardo - Fotograf Chemnitz

    31. Dezember 2018 at 22:20 Antworten

    Wirklich eine super Anleitung Lisa. Danke dafür 🙂

    Noch ein Tipp am Rande – Nutz doch noch das Slices-Tool in Photoshop, ziehe bzw. lass die Slices genau auf die Hilfslinien (Slices/Slices entlang der Hilfslinien) ziehen. Dann wählst du Datei – Exportieren – Speichern – Für Web speichern – JPG höchste Qualität – Speichern und dann wählst du Alle Slices.

    So werden alle Quadrate, sprich alle Fotos automatisch in einzelnen Dateien gespeichert und du sparst dir das Freistellen jedes einzelnen Bildes. Wenn du noch Fragen hast, kannst du gern Bescheid geben 🙂

    Viele Grüße
    Ricardo

    • Lisa Hantke

      1. Januar 2019 at 21:20 Antworten

      Hi Ricardo, viiielen lieben Dank für den Input und das Angebot! Voll gut! Ich schau mir das auf jeden Fall an 🙂

      Liebe Grüße
      Lisa

  • Pamela

    30. Oktober 2018 at 13:02 Antworten

    Sieht sehr schön aus!
    Da bekommt man direkt Lust drauf und will es auch selbst umsetzen.

    Vielen Dank für die super Anleitung.

  • Katharina

    28. Oktober 2018 at 21:13 Antworten

    Vielen lieben Dank für die tolle & bebilderte Anleitung :o)

    • Lisa Hantke

      28. Oktober 2018 at 21:54 Antworten

      Sehr, sehr gerne! Ich freue mich, wenn es dir gefällt!! 🙂

Post a Comment